Kaffeezubereitung

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Geschichte der Kaffeezubereitung

Während die Entdeckung des Kaffees eher zufällig geschah, folgt die Weiterverarbeitung der Kaffeebohnen bis heute einem klaren Ziel: Die Suche nach dem bestem Geschmack durch die Extraktion der besonderen und besten Aromen, die eine Kaffeebohne während des Wachsens und Röstens entwickelt! Denn Kaffee, so wie wir ihn kennen und trinken, gab es nicht schon immer. Lange galten die rohen Kaffeebohnen als energielieferndes Nahrungsmittel oder Medium für einen Teeaufguss. Erst später entdeckte man zufällig, dass die Bohnen ein besonderes Aroma entfalten, wenn man sie länger über dem offenen Feuer röstet. Die erste offizielle Dokumentation des Röstens erfolgte im 11. Jahrhundert. Sie gilt als Beginn der Kaffeezubereitung, wie sie heute weit verbreitet ist. Aufgrund individueller Geschmacksvorlieben und kultureller Traditionen ergaben sich daraus verschiedene Arten der Kaffeezubereitung. 

Wie der Kaffee in die Tasse kam

Vom direkten Aufguss bis hin zur automatisierten Kaffeeerzeugung entstanden im Laufe der Zeit verschiedene Arten der Kaffeezubereitung. Dabei stellt die äthiopische Kaffeezeremonie die wohl traditionellste Art der Kaffeezubereitung dar. In diesem Land hat der Kaffee seinen Ursprung und eroberte von dort die ganze Welt. Neben dieser Zubereitung galt aber auch der direkte Aufguss des Kaffeepulvers mit heißem Wasser von Hand jahrelang als einzige und beste Methode, einen aromatischen und aufputschenden Kaffee zuzubereiten. So ergiebig wie diese Methode ist, bleiben aber immer kleine Reste und Schwebeteilchen in dem Getränk zurück, die den perfekten Kaffeegenuss schmälern.

Der erste große Schritt in der Entdeckung des perfekten Kaffeegenuss gelang der Dresdnerin Melitta Benz. Sie erfand die Methode, mit Hilfe von Löschpapier störende Schwebeteilchen aus dem Kaffee zu filtern, die bei dem Überbrühen der zermahlenen Kaffeebohne überbleiben.  Dieser Kaffeefilter, den sie sich in der bis heute bekannten und verwendeten Form patentieren ließ, hielt alle Schwebestoffe zurück und der volle Geschmack der Kaffeebohnen kam zum Tragen. Dies eröffnete vielen Menschen einen Kaffeegenuss der besonderen Art und die Kaffeezubereitung mit einem Filter verbreitete sich schnell und wurde immer beliebter.

Viele Arten der Kaffezubereitung - viel Geschmack

Schon hier zeigte sich, dass jede Art der Kaffeezubereitung verschiedene Ergebnisse hervorbringt. Während Mokka durch seine Art der Zubereitung, nämlich das Aufkochen des Wassers gemeinsam mit dem extrem fein gemahlenen Kaffeepulver, sehr stark und bitter im Geschmack daherkommt, entsteht durch das Filtern mit Papier oder Edelstahl eher ein milder Kaffee mit feinen Säuren. Und auch wenn der Espressokocher bereits den Namen des fertigen Getränks verraten mag, wird bei dieser Art der Kaffeezubereitung eher ein starker Kaffee gebrüht. Besonders beliebt unter den Espressokochern ist die weltweit bekannte Bialetti aus Italien. Wie genau man damit einen guten Kaffee kocht, kannst Du in unseren Tipps für die Zubereitung  mit dem Espressokocher nachlesen.

Es gibt für jeden Kaffeeliebhaber die richtige Lösung

Eines gilt jedoch als ungeschriebenes Gesetz: Jedem Kaffeegenuss liegt die geröstete Bohne zugrunde. Sie wird zerkleinert, um ihr volles Aroma zu extrahieren. Je nach Zubereitungsart entscheidet sich dann, welchen Mahlgrad Du bei Deiner Kaffeemühle einstellen solltest: bleibt das Wasser lange mit dem Pulver in Kontakt (z.B. bei der Kaffeezubereitung mit der French Press) solltest Du einen groben Mahlgrad wählen. Durch die grobe Körnung des Pulvers verkleinert sich die Austrittsfläche für die Aromen und es lösen sich trotz langer Kontaktzeit mit dem Wasser nur wenige Aromen aus dem Kaffeepulver. Für die Zubereitung von Espresso hingegen wählt man einen sehr feinen Mahlgrad, da bei der Kaffeezubereitung mit der Siebträgermaschine oder auch im Espressokocher das Wasser schnell durch das Kaffeepulver gepresst wird und deswegen eine große Oberfläche der Kleinteilchen verlangt wird, aus der in kurzer Zeit viele Aromen herausgelöst werden können.